Werkstatthallen für Kfz- und Handwerksbetriebe

 

Bei Werkstatthallen steht vor allem die Funktionalität im Fokus. Arbeitsplätze sind für die Mitarbeiter angenehm gestaltet, die Arbeitswege kurz und hinsichtlich Brand- und Schallschutz sind alle Vorschriften erfüllt. Gleichzeitig ist der Wärmeschutz ausreichend, um einen energiesparenden Betrieb zu ermöglichen und in Sachen flexibler Nutzung und Erweiterung wurde schon bei der Planung an die Zukunft gedacht. Kurzum: Bei einer Werkstatthalle gilt es, viele Aspekte zu berücksichtigen.

Anpassung an individuelle Bedürfnisse

 

Bereits bei der Planung stellen sich gleich mehrere Fragen: Welchem Zweck dient die Halle? Wo befinden sich Arbeitsflächen, wo ist eventuell ein Lagerplatz vorgesehen? Besteht in Zukunft die Möglichkeit, dass sich der Platzbedarf vergrößert und ein Erweiterungsbau als Ergänzung gebaut werden soll? Besteht Bedarf an zusätzlichen Büroräumen? Wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen, für die Sozialräume und Arbeitsplätze vorhanden sein müssen? Sind all diese Fragen beantwortet, lassen sich Stahlhallen ganz nach individuellen Bedürfnissen planen und bauen, die auch langfristig durch ihre Funktionalität überzeugt.

Variabilität der Tragkonstruktion und Gebäudehülle

Stahl-Werkstatthallen bieten hier den Vorteil variabler Raster, Tragweiten und Traufhöhen sowie der Wahl zwischen Pult-, Flach- und Satteldächern. So wird genau der Raum umbaut, der für die Nutzung optimal ist. Gleichzeitig lassen sich Türen, Tore und Fenster genau dort platzieren, wo sie gebraucht werden. Dabei gibt es keine störenden Stützen im Gebäudeinnern, da die komplette Tragkonstruktion in der Gebäudehülle liegt. Die Raumaufteilung ist damit völlig flexibel gestaltbar und kann komplett an die Arbeitsabläufe angepasst werden.

Die Bestückung der Tragkonstruktion erfolgt mit Sandwichpaneelen oder Kassettenwänden. So besteht auch hier die Wahlfreiheit, welcher Grad des Wärmeschutzes gefragt ist, um eine ressourcenschonende Betriebsweise zu erzielen.

Individuelles Gebäudedesign

Und auch in puncto Design gibt es schließlich Gestaltungsspielraum. Türe, Tore und Fenster tragen aufgrund ihrer Platzierung zwar bereits zum Look des Gebäudes bei, doch erst das Farbkonzept schafft eine gelungene Außenwirkung. So sind Wand- und Deckenelemente ebenso wie Fenster und Tore in vielfältigen Varianten und Farbkombination erhältlich, die Ihrem Unternehmen auch von außen einen individuellen Anstrich verleihen.

Zusätzliche Einbauten

Als weitere Gestaltungsoption bieten Stahlhallen die Möglichkeit, zusätzliche Heizungs- und Lüftungssysteme einzubauen und damit auch Arbeitsbereiche wie Lackierplätze ausreichend mit Zu- und Abluft auszustatten. Die Dachkonstruktion bietet genug Tragkraft für Einbauten wie Kräne - eine flexible Nutzung ist damit sichergestellt.

Funktionalität vom Boden bis zum Dach

Das komplette Gebäude basiert auf dem individuellen Anforderungsprofil des Kunden. Konkret bedeutet das:

  • Die Raumhöhe entspricht dem Platzbedarf. Auch die Berücksichtigung von Laufschienen für Kräne oder ähnliche Einbauten stellt kein Problem dar.

  • Dank der freien Raumgestaltung ohne störende Stützen ist die Raumnutzung in keiner Weise eingeschränkt.

  • Tore sind an den Stellen, wo sie gebraucht werden und ausreichend dimensioniert, um alle Arbeitsabläufe problemlos durchführen zu können.

  • Die Anforderungen an Brand- und Schallschutz sind bei der Wahl von Baumaterialien ebenso berücksichtigt wie bei der Planung von Brandabschnitten und Fluchtwegen.

  • Wege zwischen Arbeitsplätzen und Materiallager sind kurz und effizient.

  • Arbeitsplätze bieten ausreichend Belichtung mit Tageslicht und ein angenehmes Raumklima, frei von Zugluft und wohl temperiert.

  • Möglichkeit zur Errichtung von Büroarbeitsplätzen und Sozialräumen.

  • Lichtbänder und Oberlichter sind als Teil des Brandschutzkonzeptes als RWA nutzbar.

  • Die Stahlhalle lässt sich durch Heizungs- und Lüftungssysteme ergänzen.

  • Erweiterungen der Halle sind in Zukunft bei steigendem Platzbedarf problemlos möglich. Auch die Gebäudenutzung ist flexibel.

Geringe Einbußen im Produktionsablauf

Stahl-Werkstatthallen verfügen gegenüber der Massivbauweise über einen deutlichen Zeitvorteil bei der Errichtung des Gebäudes. Dank des hohen Vorfertigungsgrades, der durch die Systembauteile möglich ist, sowie die einfache Montage der Tragkonstruktion und der aussteifenden Wand- und Deckenelemente ist das Gebäude in nur wenigen Wochen erstellt.

Für Ihr Unternehmen bedeutet das einen schnellen Umzug in die neuen Räumlichkeiten, sodass die Einbußen im Produktionsablauf nur gering sind - und sich durch die optimierten Arbeits- und Prozessabläufe sicher schon bald amortisieren.

Arbeitsplatzgestaltung für die Mitarbeiter

Werkstathallen dienen vorrangig der Produktion von Gütern, der Montage oder Reparaturarbeiten. Nicht selten arbeiten die Angestellten in Hallen, in denen Tore offen stehen oder die Gefahr von Zugluft besteht. Arbeitsprozesse erzeugen Gase oder Dämpfe, die umfangreiche Zu- und Abluftanlagen erfordern oder Ansprüche an den Brandschutz stellen. Daneben gilt es, alle Anforderungen an Arbeitssicherheit und -vorschriften zu berücksichtigen. Damit einher gehen besondere Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung in Werkstatthallen.

Belichtung der Arbeitsplätze

Eine ausreichende Belichtung von Arbeitsplätzen mit Tageslicht wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Stellt dies an den Außenwänden nur selten ein Problem dar, wenn Fenster und Türen für einen Lichteinfall sorgen, gibt es vor allem in groß dimensionierten Hallen in der Gebäudemitte eher Probleme mit dem Tageslicht. Hier schaffen Lichtbänder und Oberlichter im Dach Abhilfe. Das von oben einfallende Licht dringt tief in das Gebäude ein, sodass auch hohe Dachhöhen kein Problem darstellen. Gleichzeitig kann die Belichtung über das Dach als Teil der Belüftung sowie als RWA zum Einsatz kommen.

Angenehmes Raumklima schaffen

Zugige Arbeitsplätze sind auf Dauer wenig angenehm für die Mitarbeiter. Vor allem bei Werkstätten, in denen Tore über einen längeren Zeitraum offenstehen, besteht hier das Risiko von Zugluft. Hier gilt es zum einen, die Platzierung von Toren und Türen sorgfältig zu planen, zum anderen tragen unter Umständen zusätzliche Einbauten wie Strahlungsheizungen oder Torheizungen zu einer Verringerung der Zugluft bei.

Doch auch in anderen Gebäudebereichen kann sich durch Lüftungsanlagen Zugluft ergeben. Hier ist vor allem bei der Planung auf eine geeignete Wahl der Anlage sowie die störungsfreie Platzierung selbiger zu achten.

Zusätzliche Räume einplanen

Mitarbeiter haben Anspruch auf Sozialräume. Dazu gehören Umkleidekabinen, Toiletten und eventuell auch einen Aufenthaltsraum, Teeküchen oder andere Bereiche, in denen sie sich in Pausen und arbeitsfreien Zeiten aufhalten können. Deren Dimensionierung hängt natürlich von der Anzahl der Mitarbeiter ab.

Möglicherweise ist neben dem eigentlichen Werkstatbetrieb auch ein Büro angedacht. Auch hier gilt es, Anforderungen an die Raumgestaltung zu berücksichtigen und beispielsweise durch eine ausreichende Wärmedämmung für ganzjährig angenehme Temperaturen zu sorgen. Selbstverständlich sorgen auch hier Fenster für ausreichend Tageslicht.

Effiziente Positionierung von Arbeitsbereichen

Weniger für Mitarbeiter als für Sie als Unternehmer von Bedeutung ist die Prozessoptimierung im Produktionsprozess. Das betrifft unter anderem auch die Gestaltung von Arbeitswegen. Sind diese unnötig lang und kompliziert verbringen die Mitarbeiter einen unnötig hohen Anteil ihrer Arbeitszeit mit Wegstrecken und nicht an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz. Von Bedeutung ist dies vor allem bei größeren Hallen, in denen Materiallager an einer anderen Stelle als der Arbeitsplatz platziert sind oder Mitarbeiter in einem häufigen Austausch mit anderen Arbeitsplätzen stehen. Berücksichtigt man dies bereits bei der Planung, lässt sich später wertvolle Arbeitszeit einsparen.

Arbeitssicherheit berücksichtigen

Safety first. Das gilt auch für die Gestaltung von Arbeitsplätzen. Je nach Branche und Tätigkeit sind die gesetzlichen Anforderungen hier höchst unterschiedlich. In jedem Fall betrifft dies jedoch die Wegeführung von Fluchtwegen, Lüftungsanlagen bei Abläufen, mit denen die Emissionen gesundheitsschädlicher Stoffe einhergeht sowie gegebenenfalls auch die Abschottung von lärmintensiven Tätigkeiten durch entsprechende Schallschutzmaßnahmen.

Brand-, Schall-und Wärmeschutzvorschriften

Der Gesetzgeber sieht umfassende Maßnahmen zum Brand-, Schall- und Wärmeschutz vor, die nicht nur der Arbeitssicherheit, sondern im Wesentlichen auch einer ressourcenschonenden, nachhaltigen Arbeitsweise dienen sollen. Ein Teil dieser Vorschriften betrifft bauliche Maßnahmen, die es beim Errichten der Halle zu berücksichtigen gilt. Dies sind unter anderem:

 

  • Errichtung verschiedener Brandabschnitte

  • Fluchtwegeplanung

  • Wahl feuerhemmender Baustoffe

  • Einbau von RWA

  • Schalldämmende Fenster und Türen, sofern Tätigkeiten lärmintensiv sind

  • ausreichende Wärmedämmung, die Einhaltung der EnEV genügt

  • ggf. energieeffiziente Heizungs- und Lüftungsanlagen

Daneben gibt es selbstverständlich weitere Vorschriften, die sich einerseits an der Hallennutzung orientieren, andererseits ohnehin durch den Gebäudeplaner, der sich mit den Regeln und Normen auskennt, Berücksichtigung finden.

Vorteile einer Stahl-Werkstatthalle

  • vollständig an individuelle Bedürfnisse anpassbar

  • schnelle Montagezeit verringert Einbußen im Produktionsablauf

  • Arbeitsplatzgestaltung zur Zufriedenheit der Mitarbeiter

  • flexibel hinsichtlich Nutzung und Erweiterung

  • Funktionalität schafft höchste Effizienz im Betriebsablauf

Top