Stahlhallen für Büro- und Verwaltungsgebäude

Innerstädtisch träumen viele von einem Büro in einem Altbau mit Stuckdecken, möglichst beeindruckend und repräsentativ zugleich. Die Realität sieht oft jedoch anders aus: Moderne Glasfassaden machen den Blick auf sterile Großraumbüros frei, die ökonomisch einfach effizienter sind, für die Angestellten jedoch kaum ein angenehmes Umfeld bieten. Außerhalb der Städte fehlt die Option des Altbaus meist komplett, Infrastrukturen müssen eventuell erst errichtet werden. Die Lösung: nicht selten ein Fertigbau in einem Gewerbegebiet. Doch sind diese Stahlhallen für Büro- und Verwaltungsgebäude wirklich ein Nachteil?

Von außen betrachtet sind die Hallen oft eher funktional und ästhetisch kaum vergleichbar mit dem Arbeitsplatz im Altbau. Bei genauerem Hinsehen aber bietet ein moderner Bau gleich mehrere Vorteile: Nicht nur der Bau selbst ist vergleichsweise kostengünstig; die Arbeitsplätze profitieren von ausgefeilten Belichtungskonzepten, einer individuellen Raumaufteilung und einer hervorragenden Wärmedämmung. Die Arbeitsatmosphäre bietet damit einen echten Wohlfühlcharakter - und die Stahlhallen sind im Bürobereich weitaus besser als ihr Ruf.

Vorteile der Standortwahl

Ein Bürogebäude lässt sich problemlos direkt an eine Produktions- oder Industriehalle angliedern. Damit besteht eine örtliche Nähe, Entscheidungs- und Laufwege sind kurz. Der Kunden profitiert von der praktischen Möglichkeit, beispielsweise die Fertigung zu inspizieren, während er Termine im Bürotrakt wahrnimmt und Aufträge abwickelt. 

Gleichzeitig hat die Standortwahl - bei Bürogebäuden aus Stahl meist in ortsnahen Gewerbegebieten - den Vorteil, dass die infrastrukturelle Anbindung gut ist und sich ausreichend Parkmöglichkeiten einplanen lassen. Bauplätze und Standortmieten sind ungleich günstiger als in Innenstädten.

Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten des Stahl-Bürogebäudes


Stahlhallen sind keineswegs auf eine rein funktionale Bauweise beschränkt, die optisch wenig ansprechend ist. Moderne Baumaterialien mit vielfältigen Oberflächenveredelungen sorgen für flexible Gestaltungsoptionen. Insbesondere Fenster und Türen sind in einer breiten Farbpalette erhältlich und lassen sich so optimal an das Corporate Design des Unternehmens anpassen.

Und auch bereits die Architektur bietet einen großen Gestaltungsspielraum und ermöglicht eine Anpassung des Grundrisses an die individuellen Bedürfnisse des Auftraggebers. So sind nicht nur einfache Trapezblech-Würfelbauten mit Pult- oder Satteldächern, sondern gleich mehrere Grundrissvarianten mit Attikaaufbauten und Glasfassaden denkbar, die jedem Gebäude eine ganz persönliche Note verleihen.

Der Bau selbst ist dabei nicht nur kostengünstig bei ungleich kürzeren Bauzeiten als im Massivbau. Auch die spätere Erweiterung oder sogar ein Umzug des kompletten Gebäudes an einen anderen Standort ist problemlos möglich. 
 

Moderne Dämmmaterialien


Bürogebäude aus Stahl sind keineswegs zugig oder schlecht gedämmt. Moderne Dämmmaterialien ermöglichen ein Bauen nach neuesten energetischen Anforderungen. Die Stahlkonstruktion lässt sich mit Sandwichelementen, Kassettenwänden oder Porenbetonplatten für die Wände hervorragend isolieren, wobei unterschiedliche Wandstärken erhältlich sind, die auch kälteren Umgebungsbedingungen trotzen. Für den Dachaufbau eignen sich ebenfalls Sandwichelemente für eine schnelle und kostengünstige Dämmung entsprechend der Richtlinien nach der EnEV.

Doch nicht nur Wände und das Dach benötigen eine optimale Dämmung. Nur, wenn auch die Fenster und Türen bei der Planung berücksichtigt werden, lassen sich Kältebrücken vermeiden, die für unnötige Energieverluste sorgen. Auch hier steht eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten zur Verfügung, die nicht nur eine ästhetische Lösung bieten, sondern durch Zwei- und Dreifach-Verglasung zu einem Raumklima ohne lästige Zugluft beitragen. Selbstverständlich besteht dabei nicht nur die Wahl zwischen Festverglasung und beweglichen Fensterelementen, sondern auch besondere Schallschutz- oder Sonnenschutz-Verglasungen sind bei Bedarf möglich.

Flexible Raumaufteilung

Jedes Unternehmen hat eigene Präferenzen hinsichtlich der Aufteilung von Büros: Legen einige Firmen Wert auf ruhige Einzelbüros, in denen die Angestellten Verkaufsgespräche führen und ungestört telefonieren können, steht für andere ein Großraumbüro für mehrere MitarbeiterInnen auf der Wunschliste. Daneben sind unter Umständen innovative Arbeitsbereiche und soziale Gemeinschaftsflächen gewünscht, in denen die Angestellten flexibel arbeiten können.

Stahl-Bürogebäude bieten im Rahmen der äußeren Tragkonstruktion eine komplett flexible Raumaufteilung, die jedem individuellen Anspruch gerecht wird. Dabei stehen auch Brand- und Schallschutz im Fokus der Planung, um ein Höchstmaß an Komfort und Sicherheit zu gewährleisten.
 

Ausgefeilte Belichtungskonzepte


Laut Arbeitsstättenverordnung muss jeder Arbeitsplatz mit ausreichend Tageslicht belichtet sein. Bei Büros, die an die Außenhülle angrenzen, ist der Einbau von Fenstern in der Fassade kein Problem - anders sieht es bei Büroräumen im Innern des Gebäudes aus. Durch Pult- und Satteldächer ist bei Stahlhallen die Integration einzelner Lichtkuppeln oder kompletter Oberlichtbänder problemlos möglich, um auch Bereiche, die ansonsten keinen Tageslichteinfall hätten, bis tief ins Gebäudeinnere mit natürlichem Licht zu versorgen. Dabei verzeichnet der senkrechte Lichteinfall auch über längere Strecken kaum Verluste, sodass auch größere Geschosshöhen unproblematisch sind.

Zu einer weiteren Verbesserung des Raumklimas tragen spezielle Sonnenschutzfenster bei, die die Sonneneinstrahlung vor allem auf der Südseite von Gebäuden durch eine spezielle Beschichtung verringern, sodass sich die Luft im Innern weniger erhitzt. Gleichzeitig bleibt von Innen die volle Durchsicht nach Außen erhalten.
 

Schallschutzfenster sorgen hingegen für eine Absorption von Lärmquellen, sodass die Arbeit nicht durch Lärm von störenden Geräuschquellen beeinflusst wird.

Angenehmes Arbeitsklima


Durch die variablen Stärken von Wand- und Dachelementen, deren Wahl sich nach den klimatischen Bedingungen der Region richtet, die entsprechende Verglasung, den Lichteinfall durch Lichtkuppeln und Oberlichtbänder, flexible Raumaufteilungen sowie eine ästhetische Gestaltung der Gebäudehülle bieten Stahlhallen auch im Bereich der Büro- und Verwaltungsgebäude eine attraktive Alternative und sorgen für ein angenehmes Arbeitsumfeld.

Die Hallenkonzepte lassen sich ergänzen durch Heizungs- und Lüftungsanlagen, die das Raumklima weiter verbessern und damit eine optimale Arbeitsatmosphäre schaffen.
 

Vorteile einer Stahlhalle als Bürogebäude

Insgesamt bietet ein Stahl-Bürogebäude damit zahlreiche Vorteile:

  • kostengünstiger Bau
  • kurze Bauzeit
  • bei Bedarf problemloser Umzug der Halle, Rückbau oder Umnutzung möglich
  • Erweiterung ist bei Bedarf unkompliziert umsetzbar
  • zahlreiche Oberflächenmaterialien tragen zu ästhetischer Gestaltung im Sinne des Corporate Designs bei 
  • Anpassung des Grundrisses an persönliche Bedarfe 
  • Wärmedämmung sorgt für ressourcenschonenden Energieeinsatz und damit Kosteneinsparungen
  • flexible Raumaufteilung ermöglicht individuelle Bürokonzepte
  • Berücksichtigung von Schall- und Brandschutz ohne Mehraufwand
  • optimale Wärmedämmung durch moderne Dämmmaterialien
  • Lichtdurchflutung durch Oberlichtbänder und Lichtkuppeln sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre im gesamten Gebäude
  • ggf. Standortvorteile durch günstige Bauplätze und gute Anbindung an Infrastruktur bei Kopplung an Produktionshallen
     

Ein Büro- oder Verwaltungsgebäude aus einer Stahlkonstruktion gilt zu Unrecht als reiner Zweckbau, der durch ständige Zugluft und ungemütliche Räumlichkeiten eine negative Arbeitsatmosphäre schafft. Ganz im Gegenteil: Moderne Materialien erlauben eine höchst ansprechende Gestaltung der Außenhülle und tragen im Inneren zu einem günstigen Arbeitsklima bei. Gleichzeitig sind die Baukosten durch vorgefertigte Bauteile gering und die Bauzeit verkürzt sich gegenüber einem Massivbau um ein Vielfaches.

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